
Februar 2026
Das Scheitern von Vorsätzen und Plänen kann sich im Familienalltag schnell nach persönlichem Versagen anfühlen...
Kennst du?
⏹️ Der Meal Plan für den ganzen Monat hängt motiviert am Kühlschrank – nach ein paar Tagen ist er nur noch Deko. Die neue Abendroutine zum Entspannen? Überlebt genau bis zum nächsten Kita-Infekt mit Fieberkind.
Dein Vorsatz „Wir essen ab jetzt gesünder“ scheitert an Müdigkeit, vollem Kopf, leerem Kühlschrank... und einem Tag, der ganz anders gelaufen ist als geplant.
Von außen sieht das nach mal wieder nicht durchgezogen aus.
Und vielleicht meldet sich diese leise Stimme, die sagt: „Ich krieg das einfach nicht hin. Andere schaffen das doch auch – was stimmt nicht mit mir?"
Die Wahrheit ist unbequem. Aber irgendwie auch tröstend:
Scheitern ist kein Beweis gegen dich – sondern ein ehrlicher Kompass.
In diesem Artikel schauen wir uns an, warum Scheitern im Familienalltag nicht Stillstand bedeutet, sondern dir zeigt, wo deine Strategien nicht zu deinem echten Leben als Mama passen – und wie du daraus Bausteine bauen kannst, die dich wirklich entlasten.
Viele Frameworks rund um Zielsetzung oder Priorisierung wurden nicht für Mamas geschrieben, die:
nachts zu wenig Schlaf kriegen und kaum echte Erholungsfenster haben.
tagsüber für alle mitdenken, mitplanen und mitfühlen.
eher in Phasen leben [Ferien, Übergänge, Infektwellen, Zyklen] statt in vorhersehbaren, gleichbleibenden 24-Stunden-Schleifen, die ein "jeden Tag dasselbe" erleichtern würden.
Wenn du dann einen Wochenplan aus Pinterest, ein Trainingsprogramm, eine 30 Tage Challenge oder eine neue Selfcare-Routine über deinen Alltag stülpst, passiert was ganz Logisches:
Dein echter Tag gewinnt.
Bei Dschungel vs. Ponyhof herrscht das Gesetz des Stärkeren – nicht, weil du faul oder undiszipliniert bist, sondern weil perfekte Pläne von einer Ponyhof-Lebensrealität ausgehen, die du gerade einfach nicht hast.
Jedes Mal, wenn ein Plan an deinem Alltag gegen die Wand fährt, sagt dir das ziemlich deutlich:
Das wurde nicht für übermüdete Nachtschichten wegen Deadlines, Wäschetürmen, kleinen Menschen im Elternbett – oder WhatsApp-Gruppen*, spontane Schulprojekte und überfüllte Kinderarztpraxen geschrieben!
💡 Das ist Scheitern – aber nicht von dir, sondern von einem System, das deine Realität nicht mitdenkt.
*Heeeyy ihr, wir brauchen um 9:15 Uhr noch jemanden für Aufbau an der Schule, sonst wird das nichts und ihr wollt doch sicher auch, dass es schön wird!!1! Die Kids sollen mit ihren Kostümen dann spät. 14:45 am Rathaus sein. Und tragt euch bitte noch auf die Liste fürs Buffet ein, jaaa!? Abgeben bis 12. Zuckerfrei und Hannah darf kein Ei, dankeee 💕
Wenn ein Vorsatz „scheitert“, schaust du oft nur auf das Ergebnis:
„Ich hab das Essen doch wieder nicht vorbereitet.“
„Wir haben schon wieder Nudeln mit Soße gemacht.“
„Ich hab nach drei Tagen vergessen, dass ich eigentlich XY wollte.“
Spannend wird es, wenn du dich fragst, was an diesen Tagen wirklich los war: Wie hast du geschlafen? Wie voll war dein Kopf und was kam alles ungeplant dazu? Hattest du einen Moment zum Durchatmen?
Wie viele To-Dos waren fremdbestimmt? In welcher Zykluswoche, Übergangsphase oder Jahreszeit steckst du gerade?
💡 Scheitern ist dann kein persönlicher Stempel mehr...
Sondern eine neutrale Momentaufnahme: Heute war einfach nicht der Tag für „alles frisch kochen + neue Routine + tausend Aufgaben extra.“
Wenn du diese Rahmenbedingungen ernst nimmst, kannst du Pläne bauen, die bewusst mit Kapazität, saisonalen Besonderheiten und Nervensystem rechnen – statt dagegen.
Manche Pläne scheitern, weil sie zu viel auf einmal wollen:
Neue Frühstücksideen
Wöchentliche Mealprep-Session
Jeden Abend frisch kochen
Dazu noch Sport, Me-Time und Qualitätszeit mit den Kids
Am Ende bleibst du mit dem Gefühl zurück, nichts und niemandem so richtig „gerecht“ zu werden. Das Gefühl, nicht "genug" zu tun und nie fertig zu sein.
Wenn du aber genau hinschaust, zeigt ein Scheitern sehr klar, was [dir] gerade wirklich wichtig ist:
Vielleicht merkst du, dass puzzeln mit dem Kind wichtiger ist, als drei Gemüsesorten für dein Meal Prep zu schnibbeln.
Vielleicht siehst du, dass du an stressigen Tagen einfach ein paar Notfallgerichte als no-brainer brauchst.
Vielleicht spürst du, dass dein Körper gerade nach Stabilität statt der nächsten Optimierungsrunde ruft.
💡 Jedes „Das hat nicht geklappt“ kann dir helfen, zu sortieren:
Wofür habe ich gerade wirklich Kapazität – und was ist im Moment eigentlich eher Wunschdenken für spätere Phasen?
Statt dich nach jedem vermeintlichen Fail hart zu verurteilen, kannst du anfangen, Daten zu sammeln:
Welche Gerichte funktionieren auch an Chaos-Tagen? An welchen Tagen ist kochen unrealistisch?
Welche 2–3 Dinge bekommst du fast immer hin [z.B. Gurkensalat statt Blattsalat weil nur kurz waschen, einen schnellen Joghurtdip mit Rohkost zum Abendbrot, ein paar Karotten mit ins Nudelwasser geben für Alibi-Gemüse]
In welchen Zyklusphasen hast du Kopf für Planung und wo willst du eigentlich möglichst wenig denken?
Aus genau diesen Beobachtungen entstehen mit der Zeit flexible Elemente für dein persönliches Baukastensystem im Alltag – statt starre Pläne, die an deiner Realität vorbei gehen:
Ein kleiner Pool an Favoriten für leckere Soßen, unkomplizierte Gemüsebeilagen, oder auch Mealprep Rezepte, die du je nach Energie-Level kombinierst.
Zwei, drei echte Plan-B-Abendessen, die in max. 15 Minuten stehen und mit Basics funktionieren, die ihr sowieso immer zuhause auf Vorrat habt.
Kleine Wenn/Dann-Routinen, die auch mit vollem Kopf, müdem Kind auf der Arbeitsfläche + Feuerwehrmann Sam Dauerbeschallung funktionieren.
💡 Scheitern zeigt dir, welche Elemente zusammenpassen, um dich wirklich tragen können – und welche Bausteine [noch] zu groß sind.
Wenn du das ganz wertfrei für dich einordnest [ohne Mom Guilt], kann genau daraus ein System werden, das dich in der Küche und im Alltag auffängt, statt dich zusätzlich zu stressen.
Viele Mamas erleben Scheitern als Endpunkt:
💭 „Ich habe schon so viel ausprobiert – offensichtlich bin ich einfach nicht der Typ für gesunde Routinen.“
Aber was, wenn Scheitern eher der Startschuss für ein System wäre, das besser zu euch passt:
statt noch ein Kochbuch zu kaufen, das im Regal verstaubt.
statt die nächste Kochkiste zu bestellen, von der die Hälfte schlecht wird.
statt dich jedes Jahr in denselben Selbstoptimierungszirkus zu schicken.
💡 Ein gutes System baut auf dem auf, was du schon ausprobiert hast – inklusive der Dinge, die nicht funktioniert haben.
Und genau das ist die Idee hinter Dein bunter Teller®:
⏸️ Nicht „noch mehr machen“, sondern deinem bestehenden Rezept- und Alltagsmix ein Zuhause geben, in dem du...
sehen kannst, was für euch funktioniert – und gnadenlos ausmisten kannst, was nicht zu euch passt.
Lieblingselemente nach Kapazität, Season und Energie sortieren kannst.*
weniger oft bei null starten musst und einen Planer hast, der sich selbst aufräumen kann, damit es übersichtlich bleibt [tschö, Zettelwirtschaft mit Soßenflecken und Kochbücher mit Eselsohren].
💡 Scheitern ist dann kein Beweis mehr gegen dich, sondern das Rohmaterial, aus dem du ein System baust, das dich langfristig entlastet.
*Dein bunter Teller® kannst du unendlich mit deinen Lieblingsrezepte füllen [aus Blogs, Kochbüchern, deinen eigenen Ideen, etc.]
Zum Start habe ich dir 120 tolle, flexible und alltagstaugliche Familienrezepte reingepackt und mit Labels wie "Blitzrezept", "Vorrat", "Suppe" usw. versehen, damit du super schnell findest, was du brauchst.
Alles kann individuell angepasst werden:
Wenn ihr z.B. montags Kinderturnen habt und da nur bestimmte Rezepte gehen, labelst du sie einfach mit "Montag" – oder du sortierst dir Rezepte nach Zyklusphase... was dir wann gut tut oder mental drin ist.
Wenn du dir den letzten Monat [Januar] anschaust, wirst du wahrscheinlich mehr vermeintliche Fails finden als „perfekte“ Tage.
Zwischen den Zeilen steckt darin aber ziemlich viel Information:
Welche Pläne nicht zu echten Eltern mit echtem Alltag passen.
Wo dein Nervensystem gerade Schutz statt Perfektion braucht.
Welche kleinen Bausteine dich durch anstrengende Phasen getragen haben.
Scheitern ist kein Zeichen dafür, dass du alles falsch machst.
💡 Scheitern ist ein Kompass, der dir zeigt, wo du Strategien an deinen Alltag anpassen kannst – statt dich von ihm getrieben oder abgehängt zu fühlen.
Du bist nicht allein mit diesen Selbstoptimierungsschleifen aus Neujahrsvorsätzen oder Plänen, die spätestens im Februar an der Realität scheitern.
Du kannst Systeme bauen [oder DbT ausprobieren], die deine Kapazität respektieren und dir konkrete Bausteine an die Hand geben.
Dein Alltag und deine Kochroutinen werden dadurch nicht über Nacht easy, aber ehrlicher – und leichter planbar.
💬 Lass gerne unten einen Kommentar da, um in den Austausch zu kommen, falls dich das Thema beschäftigt. Oder speicher dir den Artikel und schau in ein paar Wochen noch mal zurück:
Welche Strategien „scheitern“ dann schon weniger?
Welche kleinen Bausteine haben sich bewährt?
Wo brauchst du eine Light-Version statt noch einen großen Vorsatz?
Und wenn du dir für Essen, Planung + Entlastung im Familienalltag ein System wünschst, das genau darauf ausgelegt ist? → Schau dir Dein bunter Teller® in Ruhe ohne Risiko an – als Zuhause für eure ganz persönlichen Rezeptfavoriten:
Gedanken, Geschichten und Tools für deinen Alltag zwischen Mental Load, Milchkaffee und Mama-Magie...
💭 Der Blog zum Spüren, Luftholen und Loslassen – ehrlich, fundiert und mit ganz viel Liebe. Für mehr Struktur + Flow im Familienalltag und mehr Raum für das, was dir wichtig ist.
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